## Ihre Vorteile mit der TILTENTA 11-2600

- Extragroßer Y-Verfahrweg von 1.100 mm
- Vielseitiges 4/5-Achs-Bearbeitungszentrum mit schwenkbarer Hauptspindel
- Hohe Tischbelastung
- Optional mit integriertem Schwerlast-Rundtisch
- Allerhöchste Präzision durch vier Achsen im Werkzeug und eine Achse im Werkstück
- Schneller Werkzeugwechsler mit 65 Plätzen

Beratung zur Maschine

Durchdachte Bauart.

Konzipiert als Universalbearbeitungszentren für ein breites Einsatzgebiet im Maschinen- und Werkzeugbau, werden bei HEDELIUS in der Designphase die Aspekte Stabilität und Genauigkeit stark gewichtet. Als Ergebnis dieses Prozesses entstand die spezielle HEDELIUS Bauart mit der konstant auskragenden Y-Achse und der daraus resultierenden hohen Steifigkeit und Präzision über den gesamten Verfahrbereich der Y- und Z-Achse.

Werkseigene Fertigung.

Die kritischen Baugruppen wie Fahrständer, Betten und Dreh-Schwenktischeinheiten werden bei HEDELIUS inhouse gefertigt und vermessen. Dadurch haben wir nicht nur stets die Qualität im Blick, sondern erkennen im tagtäglichen Einsatz Möglichkeiten und Grenzen der modernen Zerspanung. Diese Prozesskenntnis fließt permanent in die Verbesserung unserer Produkte und in die Beratung unserer Kunden ein.

Führungen und Geradheit.

HEDELIUS verwendet vorgerichtete Rollenführungen deutscher und schweizer Hersteller. Am Ende der Montage werden die Positioniergenauigkeit, die Wiederholgenauigkeit, die Geradheit und das Umkehrspiel der Linearachsen mittels eines Laserinterferometers abschließend kontrolliert und dokumentiert. Positioniergenauigkeiten der Linearachsen gemäß ISO 230-2 liegen regelmäßig unter 6 µm.

IT6-Kreisformgenauigkeit.

Als Prüfmethode der Genauigkeit von Bearbeitungszentren hat sich der Renishaw-Kreisformtest etabliert. Die Messung gibt Auskunft über das Zusammenspiel zweier Linearachsen und die Genauigkeit einer Kreisbewegung. Die slip-stick-freien Rollenführungen in Kombination mit direkten Wegmesssystemen und hoher Winkelgenauigkeit ermöglichen das Fräsen von Passungen in einer Qualität von IT6, was Fertigungszeiten und Anzahl benötigter Spindelwerkzeuge reduziert.

Messsysteme an Rundachsen.

Die Genauigkeit der Messsysteme hat erheblichen Einfluss auf die Winkligkeit und Parallelität von Flächen und Bohrungen. HEDELIUS setzt in den integrierten Rundtischen, den Schwenkspindelantrieben und den Dreh-Schwenktischeinheiten direkte Winkelmessgeber im Zentrum jeder Drehachse ein. Optional messen laserbasierte Winkelmessgeräte die Positioniergenauigkeit von Drehachsen mit einer Auflösung von ±1" und kalibrieren die Achsen auf höchste Positioniergenauigkeit.

Langzeitpräzision.

HEDELIUS verwendet ausschließlich direkte Längenmessgeräte zur Positionserfassung der X-, Y- und Z-Achse. So umfasst die Positionsregelschleife die komplette Vorschubmechanik. Man spricht von einem Betrieb im „Closed Loop“. Übertragungsfehler der Mechanik können so vom Längenmessgerät an der Vorschubachse erfasst und von der Steuerungselektronik ausgeregelt werden.

Temperaturkompensation.

Zur Abfuhr der in der Frässpindel entstehenden Wärme rüstet HEDELIUS seine Bearbeitungszentren mit Spindelkühlern aus. Durch die Kühlung wird bereits im Standard eine erhöhte thermische Stabilität erreicht. Da durch die Spindelkühlung jedoch nicht die gesamte Wärme abtransportiert werden kann, verbaut HEDELIUS optional Temperatursensoren an Spindel, Fahrständer und teilweise auch an den Rundachsen, um Strukturverlagerungen über die Steuerung zu kompensieren.